Radtouristik 

                  Vom Tegernsee zum Gardasee

                      

                         3 RSV-Radler überqueren die Alpen

 

 

 

 

                                        Teilnehmer: Peter Hechler, Horst Schiller und Klaus Grammbitter vom RSV Hähnlein

 

                Samstag den 28.7.07 Anfahrt zum Tegernsee, Quartier in Kreuth in einem zünftigen Gasthof mit oberbayrischer Küche.

Sonntag, 29.07.2007 – Tag 1

 Bei schönem Wetter ging es am Sonntagmorgen gegen 9h mit leichtem Gepäck (Rucksack) auf den Achenpass (bis 4% Steigung), dann ohne jeden Autoverkehr auf dem Radweg den Achensee entlang und danach steil hinunter ins Inntal. Bis Innsbruck konnten wir auf dem größten Teil der Strecke den Inntalradweg benutzen. Nach schneller Durchquerung von Innsbruck folgten wir der 38 km langen alten Brennerstraße bis auf die Passhöhe des Brenner (1374 m). Die Brennerstrasse ist nicht sehr steil und von 2 längeren flachen Passagen (3-4%) unterbrochen. Danach 16 km nur noch bergab nach Sterzing, dem ersten Etappenziel. Hier hatten wir eine schöne Ferienwohnung mit Waschmaschine. Nach dem Duschen und Trikotwaschen konnte der Abend mit einem Stadtrundgang ausklingen. Das schmackhafte Abendessen in einem schönen einheimischen Restaurant hatten wir uns redlich verdient, nach 2000 Höhenmetern und 145 km Strecke.        

 

  Montag, 30.07.2007 – Tag 2 - Königsetappe

Start morgens um 9:30h. Nach 5 km begann schon der Anstieg zum Jaufenpass (“auf den Jaufen musst Du schnaufen”). Der Jaufenpass ist der nördlichste inner-italienische Alpenpass und die kürzeste Verbindung zwischen Meran und Sterzing. Er verbindet die Sarntaler und Stubaier Alpen. 16 km mit durchschnittlich 7% Steigung ohne Flachstücke zum Erholen bis zur Passhöhe auf 2094 m. Da mußte jeder seinen eignen Tritt finden. Schließlich hatten wir es alle ohne Absteigen geschafft und waren oben glücklich und ein wenig stolz auf unsere Leistung wie man auf dem Foto gut erkennen kann. Die Abfahrt war kalt und windig und auch geprägt durch zahlreiche enge Kehren, in denen Busse entgegenkamen, sodass z.T. kaum noch Platz zwischen Bus und Felswand blieb. Nach St.Leonhard ging es dann aber weniger steil abwärts bis


nach Meran und von dort auf dem Etschtalradweg nach Bozen. Hier war es wieder deutlich wärmer. Nach Bozen führte uns eine stillgelegte Schmalspurbahnstrecke durch die Weinberge nach Kaltern
und am Kalterer See entlang nach Tramin, unserem Tagesziel. Hier wohlverdiente Übernachtung in einem schönen preiswerten Radfahrerhotel nach 5-Gänge-Menu.
Tagesleistung 122 km, 1700 HM. 
                  

Dienstag, 31.07.2007 – Tag 3

Die Bergstrecke lag jetzt schon hinter uns. Ab hier ging die Fahrt am Dienstag “brettflach” von Tramin auf dem Autobahn-Etsch-Radweg über Trento, Roveretto, Mori hinunter nach Torbole am Gardasee. Gedenktafel in Torbole, die an Johann Wolfgang von Goethes Besuch am Gardasee erinnert. Legendäres Vanille-Eis mit heißer Himbeersoße!

Rückfahrt nach Rovereto. Dort Hotelsuche in der Nähe des Bahnhofs und nach Löschung des grössten Dursts mittels Sprizzario (Biermix) hervorragendes Abendesssen auf der Terrasse einer Pizzeria mit wunderbarer Aussicht auf das Etschtal.

              

Mittwoch, 01.08.2007 – Tag 4

 Mit dem Zug Rückfahrt auf den Brenner und von dort mit den Rädern nach Innsbruck hinunter. Von Innsbruck wieder mit dem Zug nach Mittenwald und weiter mit den Rädern die Isar entlang nach Krün, Wallgau (Zugspitzblick!), Vorderriß, den Silvensteinstausee entlang , alles bei schönstem Wetter. Der Achenpass in umgekehrter Richtung, obwohl kurzstreckig mit 14%, war schnell erklommen. Ein schöner Ausklang der tollen Fahrt fand dann am Abend im Haus Gottfried statt bei bayrischem Bier und zünftiger Küche.
Am nächsten Tag kurzer Halt am ehemaligen Kloster Tegernsee und Abschied von der wunderschönen Alpenlandschaft. Heimreise .
 
 

 

                  

Gesamtkilometer : 477 – Höhenmeter ca. 4000

                  

 

 

 

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